Lesezeit: 2 Minuten
VORERST ENTSPANNUNG DER WALDBRANDGEFAHR IN WEITEN TEILEN HESSENS

Forstministerium hebt Alarmstufe auf

Die Waldbrandgefahrenlage in Hessens Wäldern hat sich etwas entspannt. Vor allem die landesweiten Niederschläge in Verbindung mit einem deutlichen Temperaturrückgang führen in weiten Teilen Hessens zu einer spürbaren Abnahme der akuten Waldbrandgefahr. Auch für die nächsten Tage ist nach der aktuellen Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes nicht mit einer erneuten flächendeckenden und anhaltenden Zunahme der Waldbrandgefährdung auf kritische Werte zu rechnen. Das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat hebt daher die am 3. August 2026 in Kraft gesetzte Waldbrandalarmstufe A, die zweithöchste Stufe, mit sofortiger Wirkung auf. Damit gilt aktuell keine Alarmstufe mehr.

Die Bevölkerung wird aber weiterhin um vorsichtiges Verhalten gebeten. Vertrocknete Vegetation und Blätter stellen trotz der ersten Regenfälle weiterhin eine potentielle Gefahr dar. Die lange Phase der Trockenheit, es war bislang einer der trockensten Sommer in Hessen seit Aufzeichnungsbeginn, ist vorerst noch nicht überwunden. Für die im Einzelfall nach wie vor erforderliche Schließung von Grillstellen in besonders brandgefährdeten Waldgebieten bzw. Waldrandbereichen wird um Verständnis gebeten. Das erneute Ausrufen der Alarmstufe A ist angesichts der bisherigen Trockenheit nicht auszuschließen.

Weitere Informationen zum Thema Waldbrandgefahr und den Alarmstufen finden Sie hier: https://umwelt.hessen.de/wald/klimastabiler-wald/waldbrandgefahr

Die durch die Bürgermeisterin erlassene Allgemeinverfügung zur Abwehr von Waldbränden tritt mit heutigem Datum außer Kraft.